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Oranna
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Das Orannalied
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1. Du Jungfrau, zarte Blume,
So hold, so schön, so rein,
Du Stern im Erdentume,
So klar wie Sonnenschein.
Wir zieh'n zu deinem Grabe
Und flehen hinimelwärts:
:/: 0 heilige Oranna,
hilf uns in Not und Schmerz! :/:
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2. Du Sproß vom Königsstamme,
Weit kamst du über's Meer.
Es trug dich eine Flamme
Von Liebe zu uns her.
Zu helfen und zu trösten,
War stets bereit dein Herz.
o heilige Oranna
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3. Trag unser Fleh'n und Bitten,
Oranna hin zu Gott,
Dess' Sohn für uns gelitten.
Er lindre uns're Not.
Schenk, Herr, der Welt den Frieden
Und tröste unser Herz.
o heilige Oranna
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Aus tiefer Frömmigkeit heraus entstand kurz vor dem 1. Weltkrieg das Orannalied. Längere Zeit herrschte über Dichter und Komponist Unklarheit. In einem Artikel der Saarbrücker Zeitung vom 04. November 1953 veröffentlichte Elmar' Zillgen, Sohn des 1945 in Bitburg verstorbenen Lehrers Johann Zilgen, dessen Aufzeichnungen über die Entstehung des Liedes. Danach hat die Schwester Zillgens, die als Ehefrau des Hauptlehrers Beining in Metz-Queuleu wohnhaft war, dem blinden Freunde und Kollegen ihres Mannes, dem Lehrer Theodor Lerond, die Geschichte der Hl. Oranna erzählt und dabei beklagt, dass bei der alljährlichen Wallfahrt eigentlich ein Lied zur Hl. Oranna fehle.
Daraufhin habe Lerond den Text gedichtet. Zu diesem habe ein anderer Kollege Beinings, nämlich Michael Zurluth, die Melodie geschrieben.
Erstmals sang der Beruser Kirchenchor 1918 unter Leitung seines Dirigenten Michael Bedersdorfer die ersten drei Strophen.
Bei dem Grenzland-Open-Air 2002 am Europadenkmal Berus war das Orannalied erstmals in der Fassung für Großes Orchester, Chor und Solisten zu hören (Bearbeitung: Franz Fetik)
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