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Erdbeerdorf Felsberg



Die Steil- und Hanglage begünstigt zusammen mit einem fruchtbaren Boden unter anderem den Anbau von Erdbeeren. Im Mai/Juni prägen die Felder der grünen Pflanzen mit den leuchtend roten Beeren ebenso das Dorfbild wie die bereits gepflückten Beeren, die in Körben am Straßenrand in Selbstvermarktung angeboten werden. Längst hat Felsberg dem ehemaligen Erdbeerdorf St. Barbara auf dem Hansenberg den Rang abgelaufen.

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In früheren Zeiten kam jeden Abend "der Händler', um einen ganzen Lastwagen mit Erdbeeren zu laden, die er dann bis ins Ruhrgebiet brachte. Heute säumen in der Erntezeit Sonnenschirme die Metzer Straße, unter deren Schutz die Körbe mit der frischen Ware rasch ihre Abnehmer finden. Die beschwerliche Arbeit ermöglicht aber auch einen schönen Nebenverdienst.

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Der Anbau von Erdbeeren ist sehr arbeits- und zeitintensiv. Nach der Ernte werden die alten Pflanzen entfernt und die neuen gesetzt. Einjährige Pflanzen bringen die höchsten Erträge. Die Felder müssen das ganze Jahr über bearbeitet werden. In der Saison müssen alle Helfer mit anpacken, um in aller Frühe die frischen roten Früchte zu pflücken. Die Zahl der Anpflanzen ist zurückgegangen und die Nachfrage aus den nahegelegenen Zentren steigt an. An Wochenenden erfolgt bei vielen Anbietern der Verkauf fast ausschließlich über Vorbestellungen.

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