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Unter neuer alter Führung.
In der Hauptversammlung der freiw. Fuerwehr Felsberg vom 5. Februar wurde der Löschbezirksführer Alois Thilmont und dessen stellvertretender Löschbezirksführer Jörg Schönberger einstimmig wieder gewählt. Zu den Gratulanten zählen der Bürgermeister Th. Burg, Ortsvorsteher Kl. Schwarz, Ordnungsamtleiter G. Fischer, ELBZ J. Thilmont und die Kameraden der Alterswehr. Die Feuerwehr Felsberg wünscht der neuen Führung viel Erfolg und weiterhin gute Zusammenarbeit.
der Schriftführer
Maibaumsetzen am 30.04.06 an der Voksbank
Weihnachtsbaumaktion
Bitte vormerken; Weinachtsbaumaktion der Jugendwehr Felsberg am 15. Januar ab 9.00 Uhr, Erlös für die Flutopfer
  Löschbezirk FelsbergDie Feuerwehr Felsberg gratuliert ihrem Löschbezirksführer Alois Thilmont zur Wahl des stellvertretenden Wehrführers. Ebenfalls gratuliert der Löschbezirk Jürgen Speicher zur erfolgreichen Wiederwahl im Amt des Wehrführers. Sie wünschen beiden gute Hand für die zu bewältigenden Aufgaben.
Jörg Schönberger stellv. Löschbeziksführer
Auch der Hl. Nikolaus war bei der Feuerwehr um Jürgen und Alois die Rute zu zeigen.
Nachkirwübung 2004 Bilder
Pflichtfeuerwehr Felsberg/Saar seit 1822 -09.04.1924 Erste urkundliche erwähnung am 18.03.1822
Die Feuerwehren haben einen langen geschichtlichen Weg zurückgelegt, seitdem der Preußenkönig Wilhelm 1. (1861-1888) vor rund 100 Jahren die allgemeinen Bestimmungen über die Gründung von Pflichtfeuerwehren erlassen hatte. Darin war u.a. festgelegt, daß beim Abend- läuten das Feuer in den Öfen gelöscht werden mußte. Als die Feuerversicherungen gegründet wurden, war die Entschädigung bei Bränden in strohgedeckten Häusern gering. Bevor in jeder Gemeinde eine Feuerwehr gegründet wurde, oblag die Löschpflicht den Bürgermeistereien, deren Wirkungsmöglichkeit naturgemäß wegen Entfernung und Ausrüstung sehr gering war.
Am 18.3.1822 wird die Feuerwehr Felsberg erstmals urkundlich erwähnt. Es sind angegeben acht Unteroffiziere und Mann'. Es waren dies: Tagelöhner Nikolaus Krier, Hufschmied Jakob Weirich, Landwirt Johann Schwarz, Landwirt Michael Christiany, Tagelöhner Jakob Müller, Maurer Johann Demmer, Tagelöhner Matthias Müller, Tagelöhner Dannes Schmiedly. An Gerät waren vorhanden: neun Eimer, vier Haken und zwei Leitern. Diese Familiennamen sind heute noch in der Feuerwehr anzutreffen und auch heute tüchtige Feuerwehrmänner. Die urkundliche Erwähnung war 1822 bei der Gründung der Amtsfeuerwehr in Wallerfangen. Von 1825 bis 1836 entstanden in Felsberg fünf Brände.
In einer Niederschrift vom 15.2.1890 wird die Feuerwehr Felsberg wieder erwähnt, als der Rat der Bürgermeisterei Wallerfangen die Anschaffung eines Wasserfasses genehmigte, das nicht nur für Löschwasser, sondern auch zum Sprengen der Dorfstraße benutzt werden durfte. Hier sei erwähnt, daß Felsberg von 1801 - 1904 zur Bürgermeisterei Wallerfangen, bis 1936 zur Bürgermeisterei Kerlingen in Ittersdorf und danach zur Bürgermeisterei Bisten gehörte.
Die Wasserversorgung des Dorfes reichte nicht aus, um größere Brände erfolgreich bekämpfen zu können. Es wurde daher erwogen Brandweiher (Löschteiche) an verschiedenen Stellen des Dorfes anzulegen.
Dies geschah z. B. am 11.9.1923 am Saarlouiser Brunnen ( Löschteich für den Luftschutz im 2. Weltkrieg, danach zugeschüttet und 1967 vom Anglerclub als Fischweiher angelegt .) Andere Brunnen waren auch vorhanden und sind es zum Teil heute noch. Die Pflichtfeuerwehr wurde am 9.4.1924 aufgelöst und eine Freiwillige Feuerwehr gegründet. Im Falle eines Brandes wurden die Kosten für die Stellung der Feuerwache", mit Beschluß des Gemeinderates vom 13.2.1925 von der Gemeinde übernommen.
Freiwilge Feuerwehr Felsberg/Saar seit 09.04.1924
Erster Brandmeister wurde Peter Klein (genannt Matz sei Peter.) Später übernahm er die Stelle &s Amtwehrführers;(Urkunde vom 11.1 0.1 935.) Bis 31.3.1938 war er au Amtwehrführer in der Bürgermeisterei Wallerfangen. in dieser Eigenschaft hatte er Aufgaben der Hilfspolizei zu übernehmen. Klein besaß damals noch kein Auto und mußte die Wege zu den einzelnen Wehren zu Fuß oder mit dem Kleinmotorrad zurück- legen. Der Tatkraft und dem ldealismus des Wehrführers Klein ist es zu verdanken, daß die Freiw. Feuerwehr Felsberg einen außergewöhnlich guten Ausbildungsstand erreichte. Die oben geschilderten Auslagerungen des Gerätes an verschiedenen Stellen wurden immer unerträglicher. Am 14.3.1925 plante daher der Gemeinderat den Neubau eines Spritzenhauses, doch niemand konnte ahnen, daß dieses Projekt aus Geldmangel erst im Jahre 1951 verwirklicht werden konnte. Nachdem von einigen Landwirten Traktoren angeschafft worden waren, konnten die Feuerwehrkarren nach Umbau der Deichseln, schneller an die Brandstelle gezogen werden.
Es ist ein Beweis für die Einsatzbereitschaft der Wehr, daß trotz zeitbedingter Schwierigkeiten der Kreisfeuerwehr Kommandant bei einer, großen Besichtigung am 9.9.1925 insbesondere die gute Pflege der Geräte herausstellte. Aufgrund des guten Besichtigungsergebnisses gab die Provinzial Feuerversicherungsanstalt einen Zuschuß zur Anschaffung weiterer Ausrüstungsstücke. Um 1927 wurde der erste Spielmannszug der Feuerwehr gegründet. Die Ausbildung übernahm ein Musiklehrer aus Wallerfangen, Tambourmajor war zeitweise Mathias Fissabre ("Schneppelführer" genannt.) Seine musikalischen Kenntnisse hatte er von seinem Vater, der selbst Tambourmajor in Saarlouis gewesen war. Schmuck waren die Uniformen der Spielleute, die sonntags in den Steinbrüchen am Sauberg übten. Am 15.5.1929 wurde ein Feuerwehrkombinationswagen gekauft. Aus einer Urkunde vom 31.3.34 geht hervor, daß 35 Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Felsberg auch der Sterbekasse angehörten.
Nach dem Zweiten Weltkrieg konnte 1950 wiederum ein Spielmannszug der Freiw. Feuerwehr unter Tambourmajor Theo Hermes mit finanzieller Unterstützung der Gemeinde für die Anschaffung der Instrumente (20.000 Franken) gegründet werden, dessen Spielleute aber trotz guter musikalischer Leistungen bei Feuerwehr- und Bergmannsfesten zu beiden Seiten der Grenze nicht lange zusammenhielten.
Am 14.3.1951 beschloß der Gemeinderat den Bau des Gerätehauses an der 1937 erbauten Schule. Die Kosten beliefen sich auf 1.1 75.000 Franken. Am 06.07.1952 fand die Einweihung des Gerätehauses durch Herrn Pfarrer M. Adams statt. Anläßlich der Einweihung werde ein Festzug aufgestellt, der auf dem Schulhof endete. Die Nachbarwehren wurden hierzu eingeladen. Anschließend fand auf dem Schulhof eine Festveranstaltung statt.
Am 19.12.1961 wurde die Amtfeuerwehr aufgelöst. Fortan waren die Gemeinden selbst zuständig für ihre Wehren. Modernisiert wurde die Feuerwehr Felsberg mit der Anschaffung eines Löschfahrzeuges (LF 8), die vom Gemeinderat am 4.6.1963 beschlossen wurde. Dazu wurde der linke Teil des Gerätehauses zu einer Garage erweitert. Das neue Opel - Fahrzeug wurde am 3.1.1964 in Giengen / Brenz abgeholt. Die Einsegnung nahm Pastor Richard Hein vor.
1985 Partnerschaft Feuerwehr "Felsberg/Hessen" und Feuerwehr "Felsberg/Saar"
Vom 6. bis zum 9.Juni l985 (ein Jahr später, wegen dem Bau des neuen Gerätehauses) feierte die Wehr ihr 60jähriges Stiftungsfest und das 10jährige Bestehen der Jugendfeuerwehr.
Anläßlich des Festkommerses, am Freitag, den 7.6.1985, konnte Löschbezirksführer Josef Thilmont zahlreiche Gäste begrüßen. Unter ihnen als Schirmherr der Veranstaltung Bürgermeister Gerhard Burg sowie der Innenminister des Saarlandes Friedel Läpple.
Neben der Übergabe des Schlüssels zum neuen Gerätehaus durch den
Innenminister an Josef Thilmont und der Übergabe einer neuen Standarte an den Löschbezirk, war die feierliche Schließung der Partnerschaft zwischen den Feuerwehren aus Felsberg / Hessen und Felsberg / Saar ein Höhepunkt dieser Veranstaltung.
Bereits einen Tag zuvor war die große Abordnung der Freiwilligen Feuerwehr aus Felsberg Hessen durch eine Eskorte von Polizei und Feuerwehr nach Felsberg Saar geleitet worden.
Freundlich aufgenommen durch Felsberger Bürger, fühlten sich die Gäste aus Hessen gleich wohl und so entwickelte sich aus der feierlichen Besiegelung der Partnerschaft durch die beiden Chefs der Feuerwehren Josef Thilmont und Richard Wunsch eine enge Freundschaft zwischen den beiden Wehren, die ihren Ausdruck in häufigen gegenseitigem Besuchen aber auch in Eheschließungen finden sollte.
Da der Löschbezirk Felsberg/Saar bis zu diesem Zeitpunkt über keine eigene Standarte verfügte, wurde durch den Freundeskreis eine Initiative zur Anschaffung einer Standarte gestartet - und bereits nach kurzer Zeit verfügte man nicht nur über die nötigen Geldmittel, um der Feuerwehr eine Standarte zu stiften auch die Jugendfeuerwehr konnte mit einem Wimpel bedacht werden.
Die Standarte des Löschbezirkes zeigt auf der einen Seite das Wappen von Felsberg, auf der anderen Seite ist neben dem heiligen Sankt Florian, dem Schutzpatron der Feuerwehr, auch der Leitspruch der Feuerwehr: Gott zur Ehr' dem nächsten zur Wehr, abgebildet.
Diese Standarte ist somit äußerliches Zeichen von Bürgerinnen und Bürgern, die sich dem Gemeinwohl verschrieben haben, mit dem Ziel Menschen in Not zu helfen und dokumentiert dies nach außen.
Löschbezirksführer: Alois Thilmont, Schmid Hiwwel 1 a, 66802 Überherrn/Felsberg Tel. 06837/687 |