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Landfrauenverein Felsberg
Unser Verein besteht seit 1957. Zunächst als bäuerlich-fachliche Bildungsarbeit gedacht, ist es nunmehr durch die strukturelle Entwicklung auf dem Land eine Weiterbildungs- und Informationsmöglichkeit für alle Frauen aus dem ländlichen Raum geworden.
Unsere Vorträge, Kurse und Seminare umfassen folgende Bereiche: Gesundheit und Medizir4 Ernährung und Hauswirtschaft, Gartenbau und Umweltschutz, Rechts- und Gesellschaftsfragen, Kreatives Gestalten Besuche kultureller Veranstaltungen sowie Besichtigungsfahrten. Bei all diesem wird natürlich auch das gesellige Beisammensein gepflegt.
Unsere Vorträge und Kurse sind auf die Monate September - April beschränkt, unsere Handarbeitsgruppe trifft sich gangjährig in unserem Clubraum im 3. Stock der ehemaligen Felsberger Grundschule.
Über unsere jeweiligen Aktivtäten und Programme informieren wir Sie jeweils im Amtlichen Bekanntmachungsblatt der Gemeinde. Wir freuen uns auch über Nichtmitglieder, die Interesse an unseren Veranstaltungen haben und laden dazu herzlich ein.
Vorsitzende: Hilde Robert, Bahnhofstraße 8, 66802 Felsberg, Tel. 06837/350
Felsberg (en).
"Wir bedanken uns bei den vielen Besuchern unserer Landfrauenpräsentation", sagte Hilde Robert, als sie ein Fazit zieht und sich stolz über den Erfolg der Ausstellung im Gemeindehaus äußert. Sie lobt nicht nur den Zusammenhalt im Verein, sondern nennt die Veranstaltung ein Aushängeschild, das gezeigt habe, wie bunt die Vielfalt in den Aktivitäten der Frauen vom Land in den zurückliegenden Jahren gewesen ist.
Rund 20 Helferinnen aus den Mitgliederreihen waren zum Teil viele Stunden auf den Beinen, um die zahlreichen Gäste nicht nur mit Kaffee und Kuchen zu bewirten. Darunter waren neben einer großen Zahl von Landfrauen aus den übrigen Vereinen im Kreis mit den Vereinsvorständen aus dem Ort auch Bürgermeister Thomas Burg, Ortsvorsteher Klaus Schwarz und Pfarrer Achim Thieser. Die drei freuten sich mit Hilde Robert und ihren Damen über die umfangreiche Darstellung erfolgreicher Vereinsarbeit. Leo Robert, der Vorsitzende der Interessensgemeinschaft der Ortsvereine, machte den Landfrauen ein Kompliment: Hier zeige sich mal wieder "wie die Staier zusammenhalln". Die zahlreichen Feuerwehruniformen in der Runde waren ein Beweis dafür. Die Kameraden waren von einer anderen Veranstaltung geschlossen ins Gemeindehaus gekommen.
Die Landfrauen boten bekannte Köstlichkeiten an, unterem ihre beliebten Liköre und Marmeladen, die schnell vergriffen waren. Keramikarbeiten waren in der Ausstellung ebenso zu bestaunen wie gemalte Bilder oder phantasievolle Collagen. Arbeiten in Serviettentechnik, Perlenengel und Sterne, Seidenkugeln, Ostereier in allen Variationen, Teddybären, Belvetro-Arbeiten, Hadanger, Rupfenfiguren, Occi, Artischockenkunst und noch einiges andere mehr waren auch zum Kauf angeboten. Die Handarbeiterinnen, Künstlerinnen und Bastlerinnen waren immer wieder gefragt und mussten dieses oder jenes oft etwas ausführlicher erklären. Hilde Robert hatte der einen oder der anderen Besucherin auch schon mal zu berichten, was gerade anliegt oder demnächst geplant ist.
Und dass die Verlosung mit 250 Gewinnen das sehr attraktive Angebot abrundete, hatte sich schnell herumgesprochen, so dass dieser Tisch bald geräumt war.
Edgar Helmut Neumann, Dorfschreiber
Felsberg. (zg).
Auf seine Arbeit will der Landfrauenverein aufmerksam machen. Am Sonntag (24.) präsentiert er sich zwischen 10.30 und 16 Uhr im Gemeindehaus.
Hilde Robert verhehlt nicht, dass der Verein nebenbei auch die Kasse aufbessern will und deshalb auf Zuspruch aus der Bevölkerung hofft. Die scheint den Landfrauen in Felsberg sicher, denn der Verein ist ja bei vielen Anlässen engagiert und manch anderen ein lieber Partner bei der Organisation von Festen.
Im Gemeindehaus geht es am 24. April vor allem darum, die Bevölkerung doch einmal sehen zu lassen, was im Landfrauenverein passiert. Denn die achtzig Mitglieder haben inzwischen einen Altersdurchschnitt erreicht, der es sinnvoll erscheinen lässt, jüngere Frauen vom Land zu begeistern, sich der Gruppe anzuschließen.
Natürlich sind wieder Kaffee und Kuchen in ausreichender Menge parat, um die Gäste zu bewirten. Aber es gibt auch Fleischkäse mit Flute, falls jemand die eigene Küche kalt lassen möchte. Vor allem aber bieten die Landfrauen neben selbstgemachten Likören wieder Gelees und Marmeladen an, die aus Früchten im eigenen Garten hergestellt wurden.
Die Gruppe präsentiert sich mit dem, was in den vergangenen Monaten gemeinsam geschaffen worden ist. Unter anderem mit selbstgefertigten Teddybären, Handarbeiten, Geschenken in Serviettentechnik, Keramiken und den Werken aus dem Acrylmalkurs mit Edgar Neumann.
Der Felsberger Landfrauenverein, einer unter 13 im Landkreis Saarlouis und mehr als 50 im ganzen Saarland, ist vor 47 Jahren gegründet worden. Anfangs war Gretchen Schwarz 22 Jahre lang Vorsitzende, dann wurde Maria Molitor für 9 Jahre ihre Nachfolgerein.
Hilde Robert, Vereinschefin seit 1988, erinnert daran, wie vielfältig das Engagement in der Gruppe heute ist. Anfangs ging es zum einen um die Gemeinschaftspflege, vor allem aber auch um die Wietrbildung der Frauen im ländlichen Raum, die kaum andere Möglichkeiten nutzen konnten. Das hat sich heute gewandelt, die Angebotspalette ist insgesamt viel größer. Und im Felsberger Landfrauenverein ist unter den achtzig Mitgliedern auch nur mehr eine einzige noch aktive Bäuerin zu finden.
Das Bildungsprogramm im Verband beinhaltet neben Vorträgen zu gesundheitlichen, rechtlichen und hauswirtschaftlichen Anliegen, darunter auch Kampagnen zur Früherkennung von Brustkrebs oder Vorbeugung gegen Osteoporose auch Aktionen, um bei Propagierung von gesunder Ernährung ab dem Kindesalter im Umfeld der Schulen auf die Bedeutung der Milch hinzuweisen.
Die Felsberger Landfrauen haben sich dabei auch mal mehr oder mal weniger stark engagiert.
Besonders beliebt ist der Mittwochstreff der Handarbeitsgruppe im Vereinraum in der Schule, der dort seit 1988 eingerichtet ist. Er wurde auch als Küche ausgestattet, weil immer wieder Kochkurse angeboten werden.
Der Landfrauenverein ist seit vielen Jahren mit seinem Wagen fester Bestandteil des Kirmesumzugs. Das wird auch in diesem Jahr wieder so sein, wenn der Ortsring der Vereine als Veranstalter auf die Mitarbeit aller angewiesen ist. Nicht nur weil der Vorsitzende des Ortsrings der Ehemann der Landfrauenchefin ist.
Hilde Robert ist wie immer zuversichtlich, dass der Blick nach vorne zu optimistischem Engagement ermutigt.
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